Heimtücke

Heimtücke ist inspiriert von der strafrechtlich relevanten Haustyrannen-Fallgruppe.

Dabei werden Opfer häuslicher Gewalt nach jahrelanger Misshandlung durch den Partner selbst zum Täter. Neben Fragen zum Mordparagrafen, der kritischen Auseinandersetzung mit dem gesellschaftlichen Umgang mit häuslicher Gewalt und einer solchen Opfer-Täter-Dualität, erforscht Heimtücke auch den Unterschied zwischen gleicher und fairer Behandlung zwischen Mann und Frau vor dem Gesetz. Das Stück wird eine einzigartige Symbiose von Jura, Theater, Videoinstallationen und zeitgenössischem Tanz. Je absurder und übertheoretisierter dieser von uns dargestellte Fall wird, desto mehr nähert sich auch die Inszenierung einer immer abstrakten Darstellungsweise.

Von:

Regie:

Emma Peterson und Elli Treptow

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