AQUItheater

Die Gruppe wurde 2016 in Berlin von der chilenischen Künstlerin Lorena Valdenegro gegründet. Aus dem Wunsch, Räume für migrantische Gemeinschaften zu schaffen und ihre Perspektiven sichtbar zu machen, entstand ein kreatives und politisches Forschungslabor. Heute besteht das Team aus elf FLINTA*-Personen mit Migrationsgeschichte, die sich für Empowerment, Körperbewusstsein sowie feministische, antikoloniale und antirassistische Praxis einsetzen. Neben professionellen Bühnenproduktionen entwickeln sie Workshops, Labs und Reflexionsräume, die Theater als Mittel für Ausdruck, Widerstand und Heilung nutzen. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen Community, Austausch, Respekt und gelebte Sororität.

El amor no es turismo / Liebe ist kein Tourismus

Cuerpo Testigo

Aslı Dinç

ist eine in Berlin tätige Künstlerin und Kulturarbeiterin, die im Umfeld des Haus der Kulturen der Welt (HKW) an interdisziplinären Projekten beteiligt war. Ihre Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von künstlerischer Praxis, Bildung und kuratorischer Zusammenarbeit. Im Rahmen verschiedener HKW-Programme wirkte sie an Projekten mit, die sich mit gesellschaftlichen Fragen, kultureller Teilhabe und experimentellen Formaten im zeitgenössischen Kunst- und Diskursfeld beschäftigen. Dabei steht ein kollaborativer Ansatz im Mittelpunkt, der unterschiedliche Perspektiven aus Kunst, Wissenschaft und Aktivismus zusammenbringt und neue Formen des gemeinsamen Arbeitens im kulturellen Raum erprobt.

VORTEX PROTOCOL // A Forensic LARP & Cyber-Occult Ritual

Diasporakidz

Kollektiv der Künstlerinnen Sarah Rossy und Benita Bailey, unterstützt durch das MAI (Montréal, arts interculturels) und basierend auf Diane Roberts Arrivals Legacy Project. Das Kollektiv schafft einen Raum, in dem Stimmen und Geschichten von Vorfahren sichtbar werden und miteinander in Beziehung treten. Aus diesen Erzählungen entsteht ein performatives Werk, das Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verbindet. Diasporakidz erproben dabei konkrete Ansätze der Dekolonisierung – sowohl in der künstlerischen Praxis von Probe bis Bühne als auch in der Auseinandersetzung mit sich selbst.

The Ancestral Supper

diverCITYLAB

Das kunstpolitische Projekt diverCITYLAB, das bis 2021 als Schule getarnt Schauspieler:innen ausbildete, konzentriert sich nun ausschließlich auf seine Produktionen. Im Zentrum steht die Frage, welche Geschichten erzählt werden und aus wessen Perspektive sie sichtbar werden. Die künstlerische Leitung Aslı Kışlal, die über längere Zeit nicht in Wien inszenierte und gleichzeitig auf großen Bühnen in Deutschland präsent war, nutzt nun die Freiheit, eigene thematische und ästhetische Schwerpunkte zu setzen. Dabei geht es ihr darum, den ursprünglichen „Trash“ und Anarchismus ihrer künstlerischen Anfänge wieder stärker in ihre Inszenierungen einfließen zu lassen.

MINIHORROR

Duygu Ağal

ist Autor:in und Moderator:in und lebt in Berlin. Sein literarisches Debüt hatte Ağal 2022 mit Yeni Yeşerenler (Die Wiedergeborenen), das im Korbinian Verlag erschienen ist. Ağal moderiert regelmäßig in verschiedenen Kontexten, wie zuletzt im Rahmen der lit.Pop Köln, im Literaturhaus Berlin, im Literarischen Colloquium Berlin, auf dem Kampnagel Sommerfestival und auf der re:publica. Seit September 2024 hostet sie zusammen mit Ricarda Hillermann das Sport Studio SAINT FLESH im Roten Salon der Volksbühne Berlin. Seit Herbst 2024 studiert sie Drehbuch und Dramaturgie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Ağals Theaterdebüt 'Paradies-Acker' wurde im Dezember 2025, am Schauspielhaus Düsseldorf zur Uraufführung gebracht.

YEMINSIZLER - Antifamilie

YEMINSIZLER

YEMINSIZLER / VOL 3

Duygu Agal - Yeni Yeserenler. Literatur Aktion Wedding

YEMINSIZLER VOL 4 // PFAND DER TÖCHTER

Eman Dwagy

ihre Schauspielausbildung absolvierte sie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin, die sie 2023 abschloss. Sie arbeitet für Theater, Film und Fernsehen und war u. a. in Produktionen wie „Die stillen Trabanten“, „Letzte Spur Berlin“ sowie „Polizeiruf 110“ zu sehen. Besonders im deutschsprachigen Serien- und Fernsehbereich hat sie sich in den letzten Jahren mit verschiedenen Episodenhauptrollen etabliert. Neben ihrer Arbeit vor der Kamera ist sie auch auf der Bühne aktiv und wirkte an Theaterprojekten wie „Amore“ am Maxim Gorki Theater sowie in freien Produktionen mit.  Ihr künstlerisches Profil ist geprägt von einer starken körperlichen Spielweise, Mehrsprachigkeit und einem breiten Spektrum an Tanz- und Bewegungserfahrungen.

Nostalgia for Laila

Friederike Drews

1988 in Schleswig-Holstein geboren, wuchs sie in einer bäuerlichen Großfamilie auf und fand nach Stationen in Musik und Archäologie ihren Weg ins Theater. Nach ersten Erfahrungen als Schauspielerin wechselte sie am Volkstheater Rostock in die Regie und arbeitete als Regieassistenz am Deutschen Theater Berlin, u. a. mit René Pollesch und Anne Lenk. Ihr Regiedebüt Mein Leben in Aspik von Steven Uhly am Deutschen Theater Berlin wurde 2023 zum Nachwuchsfestival radikal jung eingeladen und brachte eine Nennung als beste Nachwuchskünstlerin in der Theater Heute-Kritiker:innen-Umfrage ein. Seit 2023 arbeitet sie als freie Regisseurin. Ihre Arbeit ist geprägt von einem neugierigen, unvoreingenommenen Umgang mit Normen, Politik und Ideologien sowie einem humorvollen, intellektuell fundierten und politisch bewussten Blick auf gesellschaftliche Strukturen.

Ensslin-Fragmente. Nach dem Roman `Erzählung zur Sache` von Stephanie Bart

Giuliana Corsi

Choreografin, Tänzerin, Performerin und Tanzpädagogin aus São Paulo, derzeit in Berlin ansässig. Der Zugang zur Bewegung begann über Geräteturnen. Sie hat einen Bachelor in Grafikdesign sowie eine Tanzausbildung bei DANCEWORKS Berlin abgeschlossen. Als Choreografin arbeitete sie für DANCEWORKS Berlin, Harake Dance Company, InterCollectiveBerlin sowie in unabhängigen Produktionen. Ihre Soloarbeit mit Carla Boregas wurde digital und später auf der Bühne gezeigt. 2023 entwickelte sie mit Melissa Figueiredo ein Duo für Tanz im August. 2025 erhielt sie das Culture Moves Europe-Stipendium des Goethe-Instituts für ein Solo-Projekt in Paris mit Inès Andrés. Neben der künstlerischen Arbeit unterrichtet sie zeitgenössischen Tanz, Akrobatik und Improvisation in Berlin und São Paulo.

RUIDO // Latin Art Festival

Gizem Akman

Absolventin des Mimar Sinan State Conservatory, Abteilung für zeitgenössischen Tanz (Istanbul/Türkei), lebt seit 2016 in Berlin. Sie arbeitet als interdisziplinäre Tanzkünstlerin, Performerin, Choreografin, Stimmkünstlerin und Schauspielerin. Seit der Jugend aktiv in zeitgenössischen Tanztechniken, Improvisation, Bewegungsforschung, Theater und Musik. Mitwirkung in Fernseh-, Film- und Bühnenproduktionen. Entwicklung eigener Theaterprojekte sowie Auftritte mit dem Musikprojekt Pulsar Collective.

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John Dark

Das Berliner Theaterkollektiv entwickelt mit You Want It Darker seine erste Koproduktion mit dem Ballhaus Prinzenallee. Text, Musik und Tanz entstehen kollaborativ mit jungen Künstler:innen aus Choreografie, Bühnen- und Kostümdesign sowie Komposition. Zwischen Schönheit, Selbstironie und Revue untersucht die Arbeit religiösen Kitsch, Ikonenverehrung und heutige Formen des Begehrens. So begegnen sich Madonna und Madonna, Engel des Himmels und Engel auf der Kommode – als Spiegel unserer Gegenwart.

YOU WANT IT DARKER

Jonas Broxtermann

Aufgewachsen im Teutoburger Wald, begann seine Theaterlaufbahn als Techniker, danach als Regieassistent, gefolgt von einer Schauspielausbildung in Berlin. Nach Stationen vom Berliner Ensemble bis zum Kreuzfahrtschiff spielte er 2021 erstmals im Ballhaus Prinzenallee. Jeder Bereich des Theaters interessiert ihn: politische Relevanz, spielerischer Moment, Licht oder das Wischen der Bühne. Theater versteht er als Ort der Hinterfragung menschlicher Kommunikation. Zuletzt realisierte er „Babyblues“, in dem auch sein Baby mitspielte, sowie „Käpt’n Arrr und Kakapo – Das Geheimnis der Kinderrechte“. Als Leiter des Kinder- und Jugendtheaters am Ballhaus Prinzenallee arbeitet er an einer Kinderkunst, die Kinder als denkende Wesen ernst nimmt und ihnen künstlerische Qualität auf Augenhöhe bietet.

NSU- Auch Deutsche unter den Opfern

Käpt'n Arrr und Kakapo // Das Geheimnis der Kinderrechte

Kuh sucht Örtchen

Königreich der Stille oder "Wasch dir mal die Ohren!"

Maïmouna Coulibaly

geboren 1975 in Dreux, Frankreich, ist Tänzerin, Choreografin, Regisseurin, Aktivistin und Entwicklerin von Booty Therapy, einer seit über 30 Jahren entstehenden Methode. Ihre Arbeit stellt Körper von Frauen und FLINTA*-Personen als politische Räume der Emanzipation in den Mittelpunkt. In einer hybriden künstlerischen Praxis bricht sie bewusst Tabus und verhandelt Themen wie intersektionale Gewalt, sexuelle Übergriffe, weibliche Masturbation, Body Positivity und weibliche Genitalbeschneidung. 2023 hielt sie einen TEDx-Vortrag in Genf („Der Körper der Frau ist ein politisches Objekt“). 2025 erhielt ihre Truppe den Carnival of Cultures Berlin Award. Seit sieben Jahren in Berlin ansässig, entwickelt sie eine Praxis, die Trauma und Widerstand in kollektive Stärke transformiert.

HOT PUSSY SHOW

Rouge Kabarett

Booty Therapy Show

A Booty Therapy Party

M.Ali Dönmez

Geboren 1992 in Sivas, Türkei. 2011 zog er für sein Studium nach Istanbul und begann als Lichttechniker in verschiedenen unabhängigen Theatern zu arbeiten. Seit 2015 ist er als Lichtdesigner für freie Gruppen, Theater und Tanzkompanien tätig. Anschließend zog er nach Stockholm, Schweden, um eine Ausbildung in Kinematographie zu absolvieren. Dort studierte er Film und arbeitete gleichzeitig als Designer und Lichttechniker mit Tanzkompanien zusammen. In Istanbul arbeitete er mit Bühnen wie BKM, Duru Sahne, AKM und BomontiADA, in Stockholm mit Cullberg, Dansens Hus und Weld. Ende 2023 zog er nach Berlin und arbeitet derzeit im Ballhaus Prinzenallee.

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Mustafa & Övül Avkıran

Türkisches Künstlerehepaar und Regieteam. Mustafa, geboren 1963 in Gaziantep, studierte Schauspiel an der Mimar-Sinan-Universität und spielte am Istanbuler Staatstheater. Später übernahm er leitende Positionen, u. a. als künstlerischer Leiter des Antalya State Theaters, und war Mitbegründer von Theatre Oyunevi und İSYM 2. Kat. Övül Avkıran, geboren 1971 in Istanbul, studierte Theater an der Mimar-Sinan-Universität sowie Feldenkrais in Wien. Gemeinsam verbindet sie eine langjährige künstlerische Zusammenarbeit. Das Paar lebt zeitweise in Berlin und inszenierte u. a. am Ballhaus Prinzenallee („NSU – Auch Deutsche unter den Opfern“, „Istanbul – ein Liederabend“) sowie an den Münchner Kammerspielen, der Schaubühne und dem Maxim Gorki Theater.

NSU- Auch Deutsche unter den Opfern

Sol Spies Bermúdez

Verbindet Schauspiel, Tanz, Gesang, Musik, Mode, Malerei, Skulptur und Videoinstallationen zu einer Kunstpraxis ohne Genregrenzen und ohne Distanz zum Publikum. Ihre Arbeiten hinterfragen Konventionen, wechseln Perspektiven und sprengen Grenzen. Ausgebildet als Musicaldarstellerin in Mainz und Modedesignerin in Berlin, bringt sie Handwerk, Bühnenpräsenz und ein Gespür für Gestaltung mit. Erfahrungen als Schauspielerin und Kostümbildnerin schärfen ihren Blick für Bildwirkung und Erwartungen. Auf der Bühne arbeitet sie roh, energetisch und direkt. Alltägliches wird seziert und neu zusammengesetzt. Ihr Ziel ist Zugänglichkeit und Unterhaltung als Mittel. Kunst ist für sie radikal offen: Alles kann Material sein.

LADY

Ufuk Tan Altunkaya

geboren 1984 in Deutschland, promoviert er an der Freien Universität Berlin im Bereich politisches Theater. Er erwarb den Master in Dramaturgie an der Universität Istanbul und begann seine Theaterkarriere in Izmir. Als Schauspieler und Regisseur arbeitete er in der Türkei u. a. am Garajistanbul, Tiyatro Kordelya und Mekan Arti und unterrichtete an verschiedenen Institutionen. 2010 gründete er gemeinsam mit Kollegen „Mekan Arti“. Er ist bekannt für Site-Specific-Inszenierungen mit politischem Fokus und beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen Schauspieler und Publikum. Derzeit lebt und arbeitet er in Berlin, spielt am Ballhaus Prinzenallee und am Maxim Gorki Theater und realisiert eigene Projekte.

Tevâfuk / Match / Fügung

Proud Haram Festival

Anna Lisa Grebe

Sie ist Schauspielerin, Sängerin, Tänzerin und Ginger. Schauspiel studierte sie am Max Reinhardt Seminar Wien, Musiktheater an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig. Ihre Arbeit führte sie als Freiberuflerin und Ensemblemitglied an Theater und Produktionen in Deutschland, den Niederlanden, Österreich, Tschechien und Israel. Dabei arbeitete sie mit Künstler:innen wie Florentina Holzinger, Teresa Vitucci, Marry Overlie, Ismael Ivo, Jérôme Junot und Jule Grebe. Aktuell entwickelt sie eigene Projekte zu Archetypen und Geschlechterrollen in Märchen – inspiriert von Essen, Natur, Feminismus, Musik, Chaos und dem spielerischen Körper.

SHOOTING SNOWWHITE // a f*cking modern fairytale

BODY- & PUPPETEER WORKSHOP // Shooting Snowwhite

Chiara von Galli

Chiara von Galli ist eine deutsch-italienische Schauspielerin mit Wohnsitz in Berlin. Sie absolvierte ihre Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig und sammelte früh Erfahrungen an renommierten Bühnen sowie vor der Kamera. Neben Deutsch spricht sie fließend Englisch und Italienisch. Ihr künstlerisches Profil umfasst Schauspiel, Gesang und Tanz und zeichnet sich durch große Wandlungsfähigkeit aus. Chiara von Galli arbeitet in Film-, Fernseh- und Theaterproduktionen und überzeugt besonders in emotionalen und vielschichtigen Rollen.

Die andere Seite der Medaille

Isabelle Julie Geiss

Schauspielerin und Sängerin mit brasilianisch-deutschen Wurzeln. Nach mehreren Jahren vor der Kamera steht sie nun wieder auf der Theaterbühne, die sie als Spielraum für Emotionen versteht. Freude, Schmerz, Leichtigkeit und Übermut finden dort gleichermaßen Platz. Musik und Gesang begleiten sie seit jeher, ihre Stimme beschreibt sie als ihr ehrlichstes Instrument – mal rau, mal weich, stets gefühlsgesteuert. Neben der Schauspielarbeit singt sie in einer Soul/R’n’B-Band und hat bereits eigene Songs veröffentlicht. Sie lädt das Publikum ein, sich auf eine gemeinsame, neugierige und verspielte Reise einzulassen.

Berlin, Baby! Kein Porno

Jasmin Hassane

In Frankfurt am Main geboren, fand sie früh den Weg auf die Bühne und verließ sie nicht mehr. In einem lebendigen Familienhaushalt entdeckte sie den Wert einer lauten Stimme und ihre Bedeutung im richtigen Moment. Als Tochter eines Geschichtenerzählers beschloss sie mit fünf Jahren, selbst Geschichten erzählen zu wollen. 2019 absolvierte sie ihr Schauspielstudium an der Schauspielschule Charlottenburg. Danach arbeitete sie als Theaterworkshopleiterin mit Kindern und Jugendlichen und entdeckte ihre Leidenschaft für theaterpädagogische Arbeit. Besonders interessiert sie intersoziale Verständigung und Begegnungen auf Augenhöhe jenseits biografischer Zuschreibungen. Derzeit absolviert sie eine Weiterbildung in Theaterpädagogik mit interkultureller Kompetenz an der Akademie kreativer Bildung.

Kuh sucht Örtchen

Julia Höhfeld

Julia Höhfeld ist eine deutsche Schauspielerin mit Wohnsitz in Berlin. Ihre Ausbildung absolvierte sie an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Seitdem arbeitet sie erfolgreich für Film, Fernsehen und Theater und überzeugt mit großer Vielseitigkeit sowie intensiver Bühnenpräsenz. Neben ihrer Muttersprache Deutsch spricht sie fließend Englisch und verfügt über besondere Fähigkeiten in Gesang, Tanz und Bewegung. Julia Höhfeld wirkte in zahlreichen Produktionen mit und zeichnet sich besonders durch ihre authentische und emotionale Spielweise aus. (filmmakers.eu)

Die andere Seite der Medaille

Maik-Manuel Hahnenfeldt

Schauspieler und Regisseur, in Berlin aufgewachsen, dort lebend und arbeitend. Die Mentalität seiner Heimatstadt prägt seine Arbeiten, die von Dynamik, Krisen und einem Charme des Unaffektierten beeinflusst sind. Seine teils nonkonformistische Praxis mündet jedoch in einer Ästhetik des Wohlmeinenden. Ausgebildet als Schauspieler in Berlin Charlottenburg (Abschluss 2019) sowie durch Engagements in der freien Szene und ein Studium der Theaterwissenschaft geprägt, ist er fest in der Berliner Theaterlandschaft verankert. Er entwickelt, inszeniert und performt kollaborativ mit Kolleg*innen. Als junger Vater richtet sich sein Fokus zunehmend auf Kinder- und Jugendtheater.

Kuh sucht Örtchen

Mesut Güngör

Seit 2014 ist er Theaterpädagoge beim interkulturell-aktiv e.V. Parallel dazu wirkt er als Schauspieler und Theaterpädagoge bei Tiyatro 28/Ballhaus Prinzenallee in Berlin. Dort konzipiert er Inszenierungen, Workshops und partizipative Formate. Sein Fokus liegt auf interkultureller Förderung von Kindern und Familien mit Migrationsgeschichte, Teilhabe, kultureller Vielfalt und Empowerment durch Theater. Er wirkt an nationalen und internationalen theaterpädagogischen Seminaren sowie an türkisch-deutschen Theater- und Kindertheaterfestivals mit. Seine Arbeit verbindet künstlerische Ausdrucksformen mit pädagogischen Zielen zur Förderung kultureller Teilhabe und sozialer Integration.

Pavyon

Simge Günsan

Theaterschaffende, 1988 in Melbourne geboren, lebt in Izmir. Ihr Interesse gilt verspielten, kindlichen Theaterwelten, geprägt von Neugier und Überraschung. Theater versteht sie als kollaborativen, nicht-hierarchischen Raum, in dem Ideen gemeinsam entdeckt werden. Regie bedeutet für sie, etwas freizulegen statt aufzuzwingen. Ausgebildet in der Tradition des physischen Theaters nach der Jacques-Lecoq-Pädagogik, findet sie Inspiration in Natur, Malerei, Musik, Tanz und alltäglichen Gesten. Seit der Kindheit arbeitet sie mit Objekten und Puppen. 2011 gründete sie das Kollektiv Kadro pa zur Erforschung neuer Erzählformen. Ziel ist ein Theater auf Augenhöhe als gemeinsamer, emotionaler Raum.

LIKA

Ufuk Güldü

Ufuk Güldü (*1975) ist ausgebildeter Schauspieler (Schauspielschule Regensburg), Regisseur, Theaterpädagoge und Gründer des Theater28 (2010–heute). Er verfügt über langjährige Erfahrung in Schauspiel und Regie und ist umfassend in der türkischen Exil-Kulturlandschaft vernetzt. Durch seine Arbeit am Ballhaus Prinzenallee konnte er seit vielen Jahren Kooperationen mit renommierten Regisseur:innen und internationalen Künstler:innen etablieren. Neben Eigenproduktionen realisiert er regelmäßig Gastspiele und Festivals, wodurch er ein tiefes Verständnis für interkulturelle Zusammenarbeit und die Vermittlung von Migrationserfahrungen im Theaterkontext mitbringt.

An der Grenze

Pavyon

Anne-Sylvie König

Geboren in Frankfurt am Main, studierte sie Geschichte, Film-, Fernseh- und Theaterwissenschaft sowie Anglistik in Frankfurt und Oxford. Erste Erfahrungen als Dramaturgieassistentin sammelte sie an der Volksbühne, dem Maxim Gorki Theater und dem Berliner Ensemble. 1996 wurde sie Dramaturgin am Theater Vorpommern, später folgten Engagements am Schleswig-Holsteinischen Landestheater und Staatstheater Kassel. Von 2004 bis 2008 war sie Chefdramaturgin am Hans Otto Theater Potsdam, anschließend bis 2011 am Theater&Philharmonie Thüringen. Seit 2012 arbeitet sie freischaffend in Berlin als Dramaturgin, Regisseurin und Dozentin mit Fokus auf Bühnenadaptionen und digitale Medien im Theater.

Die Schule der Diktatoren

An der Grenze

Wohin ?

Insta-Prinzessinnen

Can Kaya

Er ist Musiker, Baglama-Spieler und Musikpädagoge in Berlin. Seit seiner Kindheit beschäftigt er sich intensiv mit der Baglama und der türkischen Volksmusik. Er studierte Volksmusik an der Ege Universität und begann früh zu unterrichten, während er gleichzeitig Bühnenerfahrung in verschiedenen Ensembles und Projekten sammelte. In Berlin setzt er seine pädagogische und künstlerische Arbeit fort, leitet Kurse und Workshops in Baglama und Musiktheorie und wirkt in Ensembles, Theater- und interkulturellen Musikprojekten mit. Seine Arbeit verbindet musikalische Ausdruckskraft mit pädagogischem Engagement und schafft Räume, in denen Tradition, Kreativität und gemeinschaftliches Musizieren zusammenkommen.

Pavyon

Carole Marie Jachtmann

Geboren 1991, interessiert sie sich für vieles – vielleicht für zu vieles. Sie tanzte lange Ballett und dürfte theoretisch Kinder darin unterrichten, interessiert sich aber generell für Bewegung, Spiel und Körperlichkeit. Sie spielte ein wenig Fußball, fiel vom Pferd und begeistert sich bis heute für absurde Kleinigkeiten ebenso wie für große Fragen von Gerechtigkeit. Ihr Interesse gilt vor allem dem Spielen und den Geschichten: den kleinen, großen, erfundenen und echten. Denn Geschichten schaffen Verständnis füreinander und sind für sie essenziell. In ihnen stecken Liebe, Wissen und die Möglichkeit, andere Perspektiven sichtbar zu machen.

Käpt'n Arrr und Kakapo // Das Geheimnis der Kinderrechte

Deniz Inac

Schauspielerin, Theaterpädagogin und Dozentin. Nach einem Schauspielstudium am Staatlichen Konservatorium der Anadolu Universität erfolgten Weiterbildungen in Musik, Gesangstechniken, Dramaturgie und Regie. Seit über 18 Jahren Tätigkeit auf Bühne, vor der Kamera sowie im pädagogischen Bereich. Mitwirkung in Hauptrollen preisgekrönter Film- und Fernsehproduktionen sowie in zahlreichen Theaterprojekten in der Türkei und Europa. Engagement in deutsch-türkischen Theaterproduktionen in Deutschland. Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit ist der Mensch und die Kraft des Spiels. Realisierung von Theaterprojekten mit Kindern sowie theaterpädagogischen Workshops mit Jugendlichen. Theater wird als Brücke und Medium des Dialogs verstanden.

Pavyon

Freya Kreutzkam

1989 in Stadthagen geboren. Nach einem Schauspielstudium folgten Theaterengagements in Würzburg, Dresden und Berlin sowie seit 2013 Rollen in Film und Fernsehen. 2020 erfolgte eine Nominierung beim Filmfestival Max Ophüls Preis als bester Schauspielnachwuchs für die Rolle in Sabrina Mertens’ Fellwechselzeit. 2022 übernahm sie die Rolle der Eleonore Pohl in Jonathan Glazers preisgekröntem Film The Zone of Interest. Aktuell ist sie in der von Övül und Mustafa Avkiran inszenierten Theaterproduktion NSU „Auch Deutsche unter den Opfern“ im Ballhaus Prinzenallee Berlin zu sehen.

NSU- Auch Deutsche unter den Opfern

Kollektiv Pinkrevolte

Queeres Theaterkollektiv aus Berlin, gegründet von Marcel Frank und Alison Schumacher. Zusammen mit Ensemblemitglied Héléna Servais entstehen neue Theaterstücke und Performances, wobei alle Beteiligten gleichberechtigt am Schreibprozess, an Regie und Schauspiel beteiligt sind. Es gibt keine feste Aufgabenteilung; alle agieren als Autor:innen, Regisseur:innen und Schauspieler:innen. Die Arbeiten beschäftigen sich mit Feminismus, LGBTQIA+, Mental Health und Inklusion. Ziel ist es, gesellschaftliche Missstände sichtbar zu machen und zu hinterfragen. Das Kollektiv versteht sich als laut und positioniert sich klar gegen Diskriminierung jeglicher Art.

Tante Hannelore lädt zum Kuchenessen ein // Queere Fragmente

Nadine Kösters

Nadine Kösters ist eine deutsche Schauspielerin mit Wohnsitz in Berlin. Sie spricht neben Deutsch auch Englisch, Französisch, Spanisch sowie Gebärdensprache und überzeugt durch ihre Vielseitigkeit vor Kamera und Bühne. Bekannt wurde sie durch Rollen in Produktionen wie „Tatort“, „Die Bergretter“, „SOKO Köln“ und „Letzte Spur Berlin“. Neben ihrer Schauspielausbildung absolvierte sie zahlreiche Workshops in Schauspiel, Tanz und Performance. Aktuell erweitert sie ihr künstlerisches Profil mit Weiterbildungen in biografisch-dokumentarischem Theater und zeitgenössischem Tanz. Für ihre Arbeit wurde sie unter anderem mit dem Adolph-Grimme-Preis ausgezeichnet.

Die andere Seite der Medaille

Rachel Karafistan

Rachel Karafistan ist eine britische Schauspielerin, Regisseurin und Dozentin mit Wohnsitz in Berlin. Sie promovierte zum Thema schamanische Dimensionen im zeitgenössischen Theater und verbindet seit vielen Jahren Schauspiel, Körperarbeit und Performance in ihrer künstlerischen Arbeit. 1998 gründete sie die internationale Theatergruppe COSmino, deren Produktionen europaweit auf Festivals gezeigt und mehrfach ausgezeichnet wurden. Neben ihrer Arbeit als Regisseurin und Schauspielerin leitet sie internationale Workshops und unterrichtete unter anderem an der University of Leeds. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch poetische Bildsprache und interkulturelle Theateransätze aus.

Heartburn

Susanne Jansen

1963 in Berlin geboren, war sie u. a. am Maxim Gorki Theater, Theaterhaus Jena, Schauspiel Hannover und Staatsschauspiel Dresden engagiert. Sie arbeitete mit Christoph Schlingensief, Nicolas Stemann, Barbara Bürk, Sebastian Baumgarten und Schorsch Kamerun. Gastspiele führten sie u. a. ans Thalia Theater Hamburg, die Volksbühne Berlin, die Sophiensaele und die Oper Halle. Eigene Theatertexte wurden am Theater unterm Dach uraufgeführt, einer davon 2017 für den Friedrich-Luft-Preis nominiert. Mit Rosa Enskat entstanden Performance-Abende („Enskat & Jansen“), mit Friederike Drews u. a. Mein Leben in Aspik, eingeladen zu „Radikal jung“. Sie tourt mit dem Soloabend Ich bin von Kopf bis Fuß sowie dem Jazzprogramm Feeling Good – Susanne Jansen singt Nina Simone.

Ensslin-Fragmente. Nach dem Roman `Erzählung zur Sache` von Stephanie Bart

Ulas Inac

Opernsänger, Regisseur, Autor und Pädagoge. Er studierte zunächst Mathematik und Physik an der Universität Poitiers, bevor er seine Ausbildung am National Conservatory of Poitiers, am Superior Conservatory of Paris und an der Hochschule für Musik Köln im Fach Operngesang fortsetzte. Zwischen 1998 und 2017 trat er als Solist u. a. bei der Peter Brook Company, der Opéra National de Paris, dem Festival d’Aix-en-Provence, der Wiener Staatsoper und der Opéra de Lausanne auf. Darüber hinaus schrieb und inszenierte er mehrere Spielfilme. Mit Türev gewann er den Preis für den besten Film beim Antalya Golden Orange Film Festival. Zudem führte er Regie bei Method und The Partner und arbeitete an erfolgreichen türkischen TV-Serien. Seine Arbeit verbindet Oper, Theater und Film.

Berlin, Baby! Kein Porno

Anisha Gupta Müller

Anisha Gupta Müller ist eine in Berlin lebende Künstlerin, Aktivistin und pädagogische Facilitatorin mit Schwerpunkt auf feministischen Körperpraktiken und diskriminierungskritischer Bildungsarbeit. Während ihres Studiums „Kunst im Kontext“ an der Universität der Künste Berlin gründete sie die Tanzfitnessklasse „FemmeFitness“ und leitete Empowerment-Workshops. In ihrer Arbeit verbindet sie Kunst, Bewegung und politische Bildung, um safer spaces und intersektionale Perspektiven zu fördern. Sie organisiert Vorträge und Workshops unter anderem am HKW, an Kunsthochschulen und bei feministischen Kulturinitiativen. (hkw.de)

FESTIVAL WARM-UP // FemmeFitness: Körperpraxis gegen Archivierung?

Anne Mulleners

(geb. 1994 in den Niederlanden, lebt in Wien) ist Theaterregisseurin. Sie studierte „Drama & English Literature“ an der University of Greenwich sowie „Theatre Criticism and Dramaturgy“ an der Royal Central School of Speech and Drama in London. Anschließend arbeitete sie u. a. am Internationaal Theater Amsterdam, beim Edinburgh Fringe und am New Diorama London. Von 2019 bis 2022 war sie Regieassistentin am Schauspielhaus Graz, wo sie u. a. Zitronen Zitronen Zitronen und Die Ärztin inszenierte. Weitere Arbeiten entstanden am Stadttheater Ingolstadt, Tiroler Landestheater, Ballhaus Prinzenallee und den Wuppertaler Bühnen. Inhaltlich beschäftigt sie sich mit Identitätspolitik, queeren Perspektiven und FLINTA-Narrativen.

Tevâfuk / Match / Fügung

Bronwen Pattison

Sie ist ausgebildete Zirkuskünstlerin, in Neuseeland geboren und lebt seit 13 Jahren in Berlin. Seit ihrer Mutterschaft widmet sie sich verstärkt dem Unterrichten und den transformierenden Möglichkeiten des physischen Theaters. Sie lehrt Physisches Theater bei Catalyst Berlin sowie Flexibilität und Kontorsion an verschiedenen Berliner Studios und Schulen. Dabei unterstützt sie Menschen darin, das Potenzial ihres Körpers für Spiel, Kraft und Transformation zu entdecken. Studien in expressiver Kunsttherapie, Reiki und an der Somatic Academy Berlin vertieften ihr Verständnis für Heilung durch kreative und somatische Praktiken. Inspiriert von verschiedenen Kunstformen erforscht ihre Arbeit das Spannungsfeld zwischen Komik, menschlicher Existenz, Leichtigkeit und Schwere.

Königreich der Stille oder "Wasch dir mal die Ohren!"

LIKA

Camila Ivana Vargas Pardo

ist eine in Kolumbien geborene Szenografin und Künstlerin. Ihre Arbeit beschäftigt sich mit Erinnerungen, gesellschaftlichen Konflikten und Friedensprozessen in ihrem Herkunftsland. Dabei entwickelt sie eine visuelle und räumliche Sprache, die stark von emotionalen und körperbezogenen Erfahrungen geprägt ist. Nach ihrem Studium im Bereich Design und ihren vielfältigen Erfahrungen im Theater zog sie nach Berlin, um sich intensiv mit szenischem Raum und Bühnenbild auseinanderzusetzen. Seit 2021 studiert sie im Master „Bühnenbild_Szenischer Raum“ an der TU Berlin, wo sie ihre künstlerische Praxis im Bereich Raumgestaltung weiter vertieft. Ihr Interesse gilt insbesondere der Verbindung von Theater,Körper und imaginären Räumen als Mittel künstlerischer und gesellschaftlicher Auseinandersetzung.

Home Is Where the Heart Beats // NOSTALGIA

Christian Bojidar Müller

Schauspieler, Autor und Kulturmacher mit künstlerischer und organisatorischer Tätigkeit am Ballhaus Prinzenallee. Neben eigenen Theaterstücken und journalistischen Texten (u. a. für die Siegessäule) leitet er Workshops mit Kindern und Jugendlichen und entwickelt Formate, die Kunst als Raum für Teilhabe und Selbstermächtigung verstehen. Zusätzlich schreibt er Förderanträge, kuratiert Projekte und fungiert im Haus als Ansprechpartner für vielfältige Anliegen. Inhaltlich liegt der Fokus auf der Entstehung von Narrativen, der Aushandlung von Identität sowie der Rolle von Humor und Satire, um gesellschaftspolitische Themen zugänglich zu machen.

Lucy und der Angsthase

LIKA

Raus aus der Bubble - Rein in den Storm

Kuba Pierzchalski

Kuba Pierzchalski ist ein polnischer Schauspieler, Performer und Theatermacher mit Wohnsitz in Berlin. Seine künstlerische Arbeit bewegt sich zwischen Schauspiel, physischem Theater und interdisziplinärer Performance. Er studierte an der Aleksander-Zelwerowicz-Theaterakademie in Warschau und arbeitete anschließend mit internationalen Ensembles und freien Theaterproduktionen in Europa zusammen. Neben seiner Arbeit auf der Bühne ist er auch als Regisseur und Workshopleiter tätig. Kuba Pierzchalski verbindet in seinen Projekten körperliche Präsenz, musikalische Elemente und experimentelle Erzählformen zu einem intensiven, modernen Theaterstil.

Heartburn

Lisa Mader

Lisa Mader ist eine deutsche Schauspielerin aus Ingolstadt, die heute in Berlin und München lebt. Sie absolvierte ihre Ausbildung an der Akademie für Darstellende Kunst Bayern und überzeugt durch ihre Vielseitigkeit auf Bühne und vor der Kamera. Neben Schauspiel gehören Gesang, Tanz und zahlreiche sportliche Disziplinen zu ihrem künstlerischen Profil. Bekannt ist sie unter anderem für Rollen in „Falco – Das Musical“, „Pippi Langstrumpf“, „Corpus Delicti“ und „Stolz und Vorurteil *oder so“. Für ihre Leistungen wurde sie mit dem Nachwuchspreis der Luisenburg Festspiele ausgezeichnet.

Die andere Seite der Medaille

MxCat

1991 in Rumänien geboren, arbeitet die transdisziplinäre Romnja-Künstler*in an der Schnittstelle von queerem Exil, postsowjetischer Identität und ritueller Erinnerung. Studium in Bühnenschauspiel an der Nationalen Universität für Theater und Film I.L. Caragiale in Bukarest sowie MA in Angewandtem Theater am Mozarteum Salzburg. Die künstlerische Arbeit verbindet Spoken Word, Archivmaterial und Performance, um queere und trans Geografien sichtbar zu machen und zu bewahren. Unter dem Namen QUEERDOS entstehen Performances, Filme und kuratorische Projekte mit Fokus auf queere, trans und migrantische Stimmen aus Mittel- und Osteuropa. Seit 2015 in Berlin lebend und arbeitend.

I Speak of Me As I Am - A Necessary In(ter)vention

Schauspielkollektiv Pinkrevolte

ist ein in Berlin arbeitendes, kollektives Theater- und Performanceprojekt. Die Gruppe entwickelt eigene Stücke an der Schnittstelle von Schauspiel, Performance und politischem Theater und arbeitet häufig mit biografischen und gesellschaftlich relevanten Themen. Im Zentrum der künstlerischen Arbeit stehen queere Perspektiven, Fragen von Identität, Körper, Sichtbarkeit und gesellschaftlichen Normen. Die Produktionen entstehen kollektiv und setzen auf eine Mischung aus Text, Improvisation und performativen Formaten, oft auch in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Performer*innen.

Tante Hannelore lädt zum Kuchenessen ein // Queere Fragmente

Tornike Margvelashvili

geb. 1989 in Tiflis, ist Soundkünstler, Techniker und Kurator mit Sitz in Berlin. Er studierte Sound Studies an der UdK Berlin und elektronische Komposition an der Royal Academy of Music in Aarhus. Er unterrichtete u. a. modulare Synthese am Tbilisi State Conservatoire. Unter dem Namen Mess_Montage verbindet er modulare Elektronik, Field Recordings und georgisches Archivmaterial. Sein Album Artefacts (2024) verwebt polyphone Gesänge mit elektronischen Klängen. Die Klanginstallation Possible Worlds verwandelte die Metrostation Rustaveli in Tiflis fünf Monate lang in einen öffentlichen Resonanzraum. Als Kurator der Reihe Sounds Rising unterstützt er georgische Protestbewegungen. Er trat u. a. bei Tresor, Silent Green und MONOM auf und arbeitet als Soundtechniker im Ballhaus Prinzenallee.

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Claudia Jenrich-Tunger

Künstlerische Leitung von „Equora Entertainment“. Seit 2020 entstehen gemeinsam mit einem Team fantasievolle, musikalische Theaterstücke am Ballhaus Prinzenallee – mit Tanz, Musik und liebevoll gestalteten Kulissen. Die Stücke werden selbst geschrieben und zeichnen sich durch lebendige Figuren und eine starke erzählerische Handschrift aus. Ein besonderer Fokus liegt auf theaterpädagogischer Arbeit: Kinder werden aktiv eingebunden und entdecken spielerisch Kreativität, Ausdruck und Teamgeist. Theater wird dabei als Ort verstanden, der Magie, Teilhabe und lebendige Geschichten verbindet.

Der total verhexte Drachenwettbewerb

Die zwei Spukis und die rätselhafte Truhe

Elli Treptow

Elli Treptow ist eine deutsche Regisseurin, Performerin und Tänzerin aus Berlin. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Tanz, Theater und Fotografie und entwickelt eigene Bühnen- und Performanceformate. Nach ihrem Abitur an der Staatlichen Ballettschule Berlin realisierte sie 2021 ihre erste Regiearbeit „Trommeln in der Nacht“ nach Bertolt Brecht. Seitdem ist sie in verschiedenen Theater- und Performanceprojekten aktiv, unter anderem als Schauspielerin am Deutschen Theater Berlin sowie in freien Produktionen. Ihre Arbeiten verbinden körperliche Ausdrucksformen mit Text, Musik und choreografischen Elementen und beschäftigen sich häufig mit politischen und gesellschaftlichen Themen.

Heimtücke

Ich liebe dich nicht, du inspirierst mich

Eva Rufo

Eva Rufo ist eine spanische Schauspielerin, Tänzerin und Performerin aus Toledo. Seit ihrer Kindheit prägt Tanz ihre künstlerische Arbeit, die Schauspiel, Bewegung und Storytelling verbindet. Bekannt ist sie für eigene Performances, die außerhalb klassischer Bühnenräume entstehen und von der spanischen Erzähltradition „Cuentacuentos“ inspiriert sind. Neben ihrer Arbeit als Darstellerin leitet sie international Workshops zu Tanz, Theaterpädagogik und Storytelling. Zudem unterrichtet sie Spanisch an der Adam-Mickiewicz-Universität in Poznań und organisiert dort seit vielen Jahren Erzähl- und Kulturfestivals. (cosmino.org)

Heartburn

Lukas David Schmidt

1996 in Görlitz geboren, ist er Schauspieler, Regisseur und Theatermusiker. Nach einem Schauspielstudium stand er an österreichischen Theatern auf der Bühne, u. a. am Schauspielhaus Graz, Stadttheater Klagenfurt, Kosmos Theater Wien und Theater der Jugend Wien. Gastengagements führten ihn ans Theaterhaus Jena und ans Ballhaus Prinzenallee Berlin. 2022 wurde er als Bester Nachwuchsschauspieler für den Nestroy-Preis nominiert. Mit „Baby Don’t Hurt Me“ am Theaterhaus Jena wurde er als Schauspieler und Co-Autor zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen. Seit 2022 ist er Teil des Ballhaus Prinzenallee, wo er als Schauspieler, Kurator und Regisseur arbeitet. Inhaltlich beschäftigt er sich mit Rechtspopulismus und Demokratieförderung.

NSU- Auch Deutsche unter den Opfern

Die Schule der Diktatoren

VOLKSFEINDE

Tevâfuk / Match / Fügung

Nils Strunk

Nils Strunk ist ein deutscher Schauspieler, Musiker und Theatermacher, geboren 1990 in Lübeck. Schon früh beschäftigte er sich intensiv mit Musik und spielte in Bands sowie Schulprojekten. Nach seiner Arbeit in der Theaterpädagogik an der Staatsoper Berlin studierte er von 2011 bis 2015 Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Er spielte an bedeutenden Bühnen wie dem Deutschen Theater Berlin, der Schaubühne und dem Residenztheater München. Engagements führten ihn außerdem unter anderem ans Burgtheater Wien und die Volksbühne Berlin. Neben seiner Schauspielkarriere ist er auch als Musiker und Regisseur aktiv und entwickelt eigene Musiktheaterprojekte mit seinem freien Ensemble. Seine Arbeit verbindet Schauspiel, Musik und experimentelle Theaterformen.

Iphigenies Rache

Oliver Toktasch

Oliver Toktasch ist Teil der künstlerischen Leitung am Ballhaus Prinzenallee und verantwortet dort die künstlerische Ausrichtung und das Programm. Bereits während seiner Schauspielausbildung merkte er, dass es ihn eher zur Regie hinzog. Nachdem er sein Studium 2011 trotzdem erfolgreich abschloss, wurde er durch Verbindungen zur Berliner Clubszene Impulsgeber der ersten Kulturprogramme im ehemaligen Katerholzig (heute Holzmarkt). Theater und Community führten ihn zur interkulturellen Theaterpädagogik. Am Hans-Otto-Theater Potsdam baute er über sechs Jahre die Bürgerbühne auf. Zu seinen Regiearbeiten am Ballhaus Prinzenallee gehören Migraaaanten, Wohin?, Denkmal einer unbekannten Ehefrau, Die Schule der Diktatoren und Volksfeinde.

VOLKSFEINDE

Die Schule der Diktatoren

Wohin ?

MIGRAAAANTEN.

QUEERDOS

Transdisziplinäres Künstlerinnenkollektiv mit Sitz in Berlin, das Diskurse und Dialoge zu LGBTQIA+ Menschenrechten und Aktivismus initiiert. Ziel ist es, unterrepräsentierte Stimmen in queeren Gemeinschaften zu stärken, insbesondere trans und gendervariante Perspektiven. Durch performative und pädagogische Arbeit in Zusammenarbeit mit queeren Individuen in Berlin und europäischen Regionen setzen sie sich mit Kontexten auseinander, in denen LGBTQIA+ Körper und Politiken falsch repräsentiert, marginalisiert oder übersehen werden. Das Kollektiv fördert Strategien von Resilienz und Verständnis und versteht künstlerische Praxis als Raum, um als „störend“ markierte Perspektiven produktiv zu machen.

I Speak of Me As I Am - A Necessary In(ter)vention

Sabrina Rocha

ist eine argentinische Tänzerin, Choreografin und Performerin. Sie begann ihre künstlerische Laufbahn als Turnerin, bevor sie an der Universidad Nacional de las Artes in Buenos Aires Tanz mit Schwerpunkt auf Ballett und zeitgenössischem Tanz studierte. Seit 2020 lebt sie in Europa und arbeitete u. a. mit Regisseur Romeo Castellucci an der Berliner Staatsoper sowie mit Christof Loy an der Semperoper Dresden zusammen. Außerdem kollaborierte sie mit verschiedenen Choreograf:innen und internationalen Tanz- und Theaterprojekten. 2021 entwickelte sie das eigene Tanzprojekt „Diálogo“, das von der Akademie der Künste Berlin unterstützt wurde. 2025 übernahm sie die Leitung des Projekts „Interplay / Jeux de Mots“, das vom Goethe-Institut gefördert und in Berlin produziert wurde.

RUIDO // Latin Art Festival

Sabrina Rocha

Transdisziplinäres Künstlerinnenkollektiv mit Sitz in Berlin, das Diskurse zu LGBTQIA+ Menschenrechten und Aktivismus initiiert. Ziel ist es, unterrepräsentierte Stimmen in queeren Gemeinschaften zu stärken, insbesondere trans und gendervariante Perspektiven. Durch performative und pädagogische Arbeit in Berlin und europäischen Regionen setzen sie sich mit Kontexten auseinander, in denen LGBTQIA+ Körper und Politiken falsch repräsentiert oder übersehen werden. Das Kollektiv fördert Strategien von Resilienz und Verständnis und versteht künstlerische Praxis als Raum, um als „störend“ markierte Perspektiven produktiv zu machen.

RUIDO // Latin Art Festival

Verena Stier

Seit 10 Jahren Mutter, 36 Jahre alt, lebt in Kassel (Mitteldeutschland). Zwischen Kindertheaterleidenschaft, wechselnden Frisuren und festen Routinen bewegt sie sich zwischen Schauspiel und Dramaturgie, Berlin, Kassel und Hofgeismar sowie zwischen Freiberuflichkeit und Minijobs. Ebenso zwischen Fitness, Freiheit und Yoga, Vereinsarbeit, Vorstandsmitgliedschaften und Elternabenden. Aus diesen Zwischenräumen entstehen Theaterstücke für Schulen sowie für kranke und gesunde Kinder, geschrieben und gestaltet von wunderbaren für wunderbare Menschen. Amore.

Lucy und der Angsthase

Yiğit Sertdemir

ist ein türkischer Schauspieler, Regisseur und Dramatiker. Nach dem Abschluss eines naturwissenschaftlich-technischen Gymnasiums begann er ein Studium des Maschinenbaus an der Technischen Universität Istanbul, wandte sich jedoch früh dem Theater zu. Während seines Studiums engagierte er sich in verschiedenen Theatergruppen und gründete 1999 gemeinsam mit Kolleg:innen das Kollektiv „Altıdan Sonra Tiyatro“. Im selben Jahr begann er seine professionelle Schauspielkarriere am Sadri Alışık Theater. 2002 wurde er Ensemblemitglied der Istanbul City Theatres, wo er sowohl als Schauspieler als auch als Regisseur arbeitete. Darüber hinaus ist er als Autor eigener Stücke bekannt, darunter „444“, „O.B.E.B“ und „Hayal-i Temsil“.

Uykusuz Bir Rüya, Salim

Eli Wersich

Eli Wersich lebt in Berlin und arbeitet als Schauspieler*in, Performer*in und Theatermacher*in. Bereits während der Schulzeit sammelte Eli umfangreiche Erfahrungen auf der Bühne und entwickelte eigene künstlerische Projekte. Aktuell ist Eli unter anderem in Produktionen an der Schaubühne, dem Ballhaus Prinzenallee und dem Hans Otto Theater zu sehen. Neben der Schauspielarbeit interessiert sich Eli besonders für Regie, Stückentwicklung und performative Formen zwischen Theater und persönlicher Erzählung. 2025/26 entstand mit „Abendmahl“ die erste eigene Regiearbeit am Ballhaus Prinzenallee.

VOLKSFEINDE

Die Schule der Diktatoren

Abendmahl

Lilly-Marie Vogler

Geboren 1999 in Hamburg und aufgewachsen in München, studierte sie Schauspiel an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Bereits während des Studiums spielte sie an den Münchner Kammerspielen und wurde kurz darauf festes Ensemblemitglied am Theater Regensburg. Dort schrieb und performte sie ihr erstes Solostück „Iphigenies Rache“ unter der Regie von Nils Strunk. Das Stück gewann den Publikumspreis beim Festival „young actors week“ und wurde für den Günther-Rühle-Preis nominiert. Im Juli 2025 startet die internationale Tournee. Vogler ist Feministin und bringt eine politische Perspektive in ihre künstlerische Praxis ein. Ihre Workshops für junge Menschen sind Räume des Widerstands, der Schwesternschaft und der Selbstentfaltung.

Iphigenies Rache

Tanja Watoro

Tanja Watoro ist eine deutsche Schauspielerin, Sängerin und Performerin mit Wohnsitz in Berlin. Ihre Ausbildung absolvierte sie an der Berliner Schule für Bühnenkunst. Internationale Bekanntheit erlangte sie durch ihre Arbeit mit der renommierten Theatergruppe „Teatro de los Andes“ in Bolivien, mit der sie auf Festivals in Südamerika und Neuseeland gastierte. Neben ihrer Arbeit für Theater, Film und Musiktheater entwickelt sie eigene Stücke wie den preisgekrönten Monolog „Sterne ohne Himmel“. Tanja Watoro verbindet Schauspiel, Musik und Bewegung zu einer intensiven, vielschichtigen Bühnenkunst.

Die andere Seite der Medaille

Women in Exile e.V.

Women in Exile e.V. ist eine selbstorganisierte Initiative von geflüchteten Frauen, die 2002 in Brandenburg gegründet wurde. Sie setzt sich seit über 20 Jahren gegen diskriminierende Lebensbedingungen in Geflüchtetenunterkünften ein und kämpft für Bewegungsfreiheit, gleiche Rechte und gesellschaftliche Teilhabe für alle. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen politische Selbstorganisation, Empowerment und solidarische Netzwerke von und für geflüchtete Frauen.

Women in Exile // Spiced Memories

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