
Short film screening & Talk
>>DE
Wir tauchen ein in die queeren Töne im Kino von Fehmi Öztürk – dem Regisseur von Filmen wie Free Fun (2020) und A Mother Sonata (2020) – und in seine Welt des Geschichtenerzählens. Öztürk, der in seinen Filmen ein farbenfrohes, anachronistisches Universum entwirft, verschränkt Zeit und Raum auf ungewohnte Weise und lässt seine Figuren weder ganz hier noch ganz dort, sondern genau in diesem Dazwischen existieren. Dieses Kino, das queeres Dasein nicht als Thema, sondern als eine in die Textur der Erzählung eingewobene Perspektive trägt, fragt seine Zuschauer*innen jedes Mal aufs Neue: In welcher Welt kann ein Mensch er selbst sein, und ist diese Welt wirklich – oder erst im Film möglich? In diesem Gespräch sprechen wir mit Fehmi Öztürk aus dem Inneren seiner Filme heraus über die Frage, wie diese Welten entstehen, und über eine queere Erzählsprache.
>>EN
We will enter the queer tones in the cinema of Fehmi Öztürk — the director of films such as Free Fun (2020) and A Mother Sonata (2020) — and his world of storytelling. Designing a colorful, anachronistic universe in his films, Öztürk interweaves time and space in unusual ways, bringing his characters into being neither fully here nor fully there, but precisely in this in-between. This cinema, which carries queer existence not as a theme but as a perspective woven into the texture of the narrative, asks its audience each time anew: in which world can a person be themselves, and is that world real — or possible only in film? In this conversation we will speak with Fehmi Öztürk from within his films, about how those worlds are built, and about a queer language of narration.
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