
PAN-GEA
An vier Abenden im Freiluftkino-Format werden Arbeiten präsentiert, die unterschiedliche Kosmologien in audiovisuellen, musikalischen und performativen Formaten beleuchten.
Land bedeutet Leben – es ist Quelle von Identität sowie materieller und spiritueller Existenz. Die Komplexität mancher Fragen löst sich auf, wenn wir über uns selbst sprechen – nicht nur in unserer Arbeit, sondern auch in der Art, wie wir uns selbst wahrnehmen.
Wie definieren wir uns in Bezug auf Territorium, ohne uns an postmoderne, koloniale Narrative zu binden? Wie können wir aus anderen Kosmologien heraus die Beziehung zwischen Territorium, Natur, Mensch und Kultur denken und gestalten?
Nicht aus der Perspektive des Nordens, sondern aus der Selbstbehauptung des Südens
Nicht aus akademischem Wissen, sondern aus lokalen Erfahrungen
Nicht durch makroökonomische Lösungen, sondern durch mikropolitische Übungen
Nicht aus ökologischem Aktivismus, sondern durch interkulturelle Ansätze
Nicht entlang politischer Grenzen, sondern durch persönliche Identitäten
Das Festival vereint unterschiedliche Stimmen – Künstler:innen, Forscher:innen, Aktivist:innen und viele, die zwischen den Disziplinen arbeiten – und schafft einen Raum für Süd-Süd-Dialoge.